Rechtliche Informationen
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Einz A Performance
Inhaber: Tolga Pinarbasi
Gerhart-Hauptmann-Str. 9
82140 Olching
1. Geltungsbereich
Diese AGB gelten für Verträge, Leistungen und Lieferungen zwischen Einz A Performance, Inhaber Tolga Pinarbasi (nachfolgend „Anbieter“), und dem Kunden, soweit sie wirksam in den Vertrag einbezogen wurden. Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang.
2. Leistungen
Der Anbieter bietet insbesondere Scheinwerfer-Reparaturen und -Umbauten, Lenkrad-Neubezüge und -Modifikationen, Motor- und Ansaugreinigungen sowie Auspuffbearbeitungen an. Maßgeblich sind die konkrete Produktbeschreibung und die im Einzelfall vereinbarte Leistung. Fahrzeugkompatibilität, Ausstattungsumfang sowie erforderliche Prüfungen und Genehmigungen sind vor dem Auftrag zu klären.
3. Vertragsschluss
Ein Vertrag kommt durch übereinstimmende Willenserklärungen des Anbieters und des Kunden zustande, beispielsweise durch Annahme eines individuellen Angebots oder durch Auftragsbestätigung. Bei Online-Bestellungen sind die im Bestellprozess angezeigten Erklärungen maßgeblich. Eine reine Eingangsbestätigung ist nicht schon die Annahme, sofern sie nicht zugleich ausdrücklich die Annahme erklärt.
4. Preise und Zahlungsbedingungen
Alle gegenüber Verbrauchern angegebenen Preise sind Euro-Gesamtpreise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Zusätzliche Versandkosten und ein gegebenenfalls vereinbartes Austauschpfand werden vor Vertragsschluss gesondert ausgewiesen. Bei Werkstattaufträgen erfolgt die Zahlung, sofern nicht anders vereinbart, nach Leistungserbringung. Im Online-Shop gelten die vor Abschluss der Bestellung angezeigten Zahlungsmöglichkeiten.
5. Eigentumsvorbehalt
Gelieferte bewegliche Waren bleiben bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Anbieters, soweit ein Eigentumsvorbehalt rechtlich möglich ist. Für Einbau, Verbindung und Verarbeitung gelten die gesetzlichen Vorschriften.
6. Gewährleistung und Haftung
Es gelten die gesetzlichen Mängelrechte und Haftungsregelungen. Diese AGB schließen weder Gewährleistung noch Haftung pauschal aus. Eine freiwillige Herstellergarantie ist von den gesetzlichen Ansprüchen gegen den Anbieter zu unterscheiden.
7. Betriebserlaubnis und Genehmigungen
Die Zulässigkeit eines Umbaus richtet sich nach dem konkreten Fahrzeug, den verwendeten Teilen und den geltenden Vorschriften. Vor dem Auftrag ist zu vereinbaren, welche Abnahmen, Genehmigungen oder Eintragungen erforderlich sind und welche davon zum Leistungsumfang gehören. Eine behördliche Genehmigung wird nicht pauschal zugesichert.
8. Termine und Fristen
Es gelten die vereinbarten Leistungs- und Liefertermine. Über absehbare Verzögerungen wird der Kunde informiert. Die gesetzlichen Rechte des Kunden, insbesondere bei Verzug oder Unmöglichkeit, bleiben unberührt.
9. Kundeneigene Teile und Vorarbeiten
Der Kunde soll bekannte Vorschäden, bereits vorgenommene Änderungen und Besonderheiten angelieferter Teile mitteilen. Für die Eignung der Teile, erforderliche Hinweise und die fachgerechte Ausführung gelten die gesetzlichen Pflichten des Anbieters.
10. Datenschutz
Personenbezogene Daten werden für die Anfrage- und Vertragsabwicklung nach den geltenden Datenschutzvorschriften verarbeitet. Einzelheiten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
11. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt deutsches Recht. Gegenüber Verbrauchern bleiben zwingende Schutzvorschriften des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts unberührt. Es gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
12. Unwirksame Bestimmungen
Sind einzelne AGB-Bestimmungen unwirksam oder nicht Vertragsbestandteil geworden, richten sich die Folgen nach den gesetzlichen Vorschriften, insbesondere § 306 BGB.
13. Sonderumbauten, Fahrzeugelektrik und Lenkräder
Bei Sonderumbauten sind die geschuldeten Funktionen und vorhersehbaren technischen Einschränkungen vor Vertragsschluss konkret festzulegen. Für Arbeiten an Airbags und anderen sicherheitsrelevanten Bauteilen gelten besondere Sicherheits-, Qualifikations- und Genehmigungsanforderungen. Die gesetzlichen Mängelrechte und Haftungsregelungen bleiben bestehen.
14. Lenkräder im Austausch
Austausch-Lenkräder werden ausschließlich gegen Rückgabe des jeweils vereinbarten Altlenkrads angeboten. Wird das Altlenkrad zuerst eingeschickt, fällt kein Pfand an. Bei Vorabversand beträgt die rückerstattbare Sicherheit 100,00 € und wird getrennt vom Artikelpreis per Banküberweisung bezahlt. Das Altlenkrad ist spätestens innerhalb von 14 Kalendertagen nach Erhalt des Austausch-Lenkrads abzusenden oder abzugeben; rechtzeitiges Absenden genügt. Nach Eingang und Zuordnung wird das Austauschpfand unverzüglich auf das verwendete Bankkonto zurücküberwiesen, sofern nichts anderes vereinbart wurde. Der Zustand des vereinbarten Altlenkrads hat keinen Einfluss auf die Pfandrückzahlung. Bis zur Rückgabe kann das Pfand einbehalten werden. Die Rückgabepflicht im Austausch ist vom gesetzlichen Widerrufsrecht zu unterscheiden. Gesetzliches Widerrufsrecht, Mängelrechte und sonstige gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.
15. Beginn von Dienstleistungen vor Ablauf der Widerrufsfrist
Soll vor Ablauf der Widerrufsfrist mit einer Dienstleistung begonnen werden, beginnt der Anbieter erst nach ausdrücklichem Verlangen beziehungsweise Zustimmung des Verbrauchers und den gesetzlich erforderlichen Hinweisen. Das Widerrufsrecht erlischt bei vollständiger Leistungserbringung nur unter den gesetzlichen Voraussetzungen.
Ergänzende Hinweise zur Auftragsabwicklung
Zusätzliche kostenpflichtige Arbeiten führen wir nur nach Vereinbarung aus. Bekannte Schäden an angelieferten Teilen und bereits durchgeführte Umbauten sollen vorab mitgeteilt werden. Eine freiwillige Herstellergarantie hängt von den jeweiligen Garantiebedingungen ab; sie ersetzt nicht die gesetzlichen Ansprüche gegen uns.
Bei Lenkrädern stimmen wir insbesondere Lenkradheizung, Multifunktionstasten, Schaltwippen und vorhandene Assistenzfunktionen vor dem Auftrag ab. Welche Funktionen erhalten bleiben und welche Einschränkungen sich ergeben, ist Bestandteil der individuellen Vereinbarung. Eine Sonderanfertigung schließt ein Widerrufsrecht nicht pauschal aus; entscheidend sind die gesetzlichen Voraussetzungen.
Ein gewünschter Leistungsbeginn während der Widerrufsfrist wird gesondert vereinbart und nicht allein durch Zustimmung zu diesen AGB erklärt. Für bereits erbrachte Leistungen kann unter den gesetzlichen Voraussetzungen anteiliger Wertersatz anfallen.
